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Heizölbarometer von fastenergy.de
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Heizölpreise 2021 – Entwicklung, Vergleich & Prognose


Experten rechnen 2021 mit anhaltend hohen Heizölpreisen

Die Lage der Weltpolitik und die globale Heizölnachfrage sind nur zwei Faktoren, die den Heizölpreis beeinflussen. Aktuell halten sich Anzeichen für steigende und sinkende Preise die Waage, sodass Experten bis auf Weiteres von einem Seitwärtstrend ausgehen. Wer die Entwicklungen verfolgt und seine Brennstoffe zu einem günstigen Zeitpunkt bestellt, kann jedes Jahr viel Geld sparen. Wann das soweit ist, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.


Aktuelle Heizölpreise: Einpendeln auf hohem Niveau

Heizöl kostete Mitte April (14.04.2021), bei einer Abnahmemenge von 3.000 Litern, 62,35 Cent pro Liter im bundesweiten Durchschnitt. Anfang 2021 lag der Preis dagegen noch bei etwa 54,77 Cent pro Liter – im November 2020 sogar bei nur 37,76 Cent pro Liter. Für Hausbesitzer, die jedes Jahr rund 3.000 Liter des Brennstoffs ordern, sind das Mehrkosten von über 700 Euro.

In der näheren Zukunft gehen Marktbeobachter von konstanten Preisniveaus aus, da sich preissteigernde und preissenkende Faktoren vorerst die Waage halten. Für Ersteres spricht vor allem die global steigende Ölnachfrage. Aber auch die unsichere Lage im Nahen Osten sowie die gute Entwicklung der Konjunktur in China und den USA sorgen für eine angespannte Preislage. Höhere Fördermengen der OPEC und Saudi-Arabiens wirken dem jedoch entgegen. Für Entspannung am Heizölmarkt sorgt zudem auch die steigende Anzahl an Bohranlagen in den USA.

Zum Zünglein an der Waage wird damit erneut die pandemische Lage. Je schneller sich die Welt vom Corona-Virus erholt, umso stärker nimmt die Nachfrage zu und die Heizölpreise steigen.

(Vergleichen Sie auch Heizölbarometer von fastenergy.de.)


Heizölpreise 2018 – 2021


CO2-Steuer: Heizölpreise 2021 steigen an

Unabhängig von den üblichen Preisschwankungen sorgt seit Januar 2021 eine neue Abgabe dafür, dass Hausbesitzer mit einer Ölheizung höhere Heizkosten haben. Denn seit dem verteuert die sogenannte CO2-Steuer die fossilen Brennstoffe. Sie richtet sich nach dem ausgestoßenen Kohlenstoffdioxid und beträgt zu Beginn 25 Euro pro Tonne CO2. Bis zum Jahr 2025 steigt die Abgabe dann auf 55 Euro pro Tonne CO2 an. Hausbesitzer mit einem Jahresverbrauch von 3.000 Litern zahlen dadurch zunächst rund 7 Cent pro Liter Heizöl oder 200 Euro im Jahr mehr. 2025 liegt die CO2-Abgabe dann bei rund 15 Cent pro Liter – die jährlichen Heizkosten steigen damit um etwa 450 Euro an.*

*(Basis: 2,7 kg CO2 / Liter Heizöl; CO2-Abgabe von 25 bis 55 Euro pro Tonne CO2; Quelle: UBA)

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Heizöl günstig kaufen: der beste Zeitpunkt

Betreiber einer Ölheizung können dank Ihrer Bevorratung den Markt genau beobachten und zu einem günstigen Zeitpunkt Heizöl nachtanken. Wir empfehlen, die Heizölpreise aktuell intensiv zu beobachten und zu vergleichen – entsprechende Portale im Internet oder eine telefonische Abfrage bei regionalen und überregionalen Anbietern schaffen Klarheit. Weiterhin können Sie sparen, wenn Sie das Heizöl gemeinsam mit Ihren Nachbarn bestellen. Die größere Abnahmemenge bei der Sammelbestellung reduziert den Preis. Die alte Faustregel, dass der Ölpreis im Sommer am günstigsten ist, gilt leider nicht mehr.

Mehr zum Thema Brennstoffe bestellen – optimaler Zeitpunkt

Wichtig zu wissen: Wer aktuell mit Öl heizt, kann auch in Zukunft weiterhin auf den flüssigen Brennstoff setzen. Die Bundesregierung führt zwar ein Ölheizungs-Verbot ein. Dieses betrifft allerdings nur den Neueinbau reiner Ölheizungen. Kommen Erdgas und Fernwärme wirtschaftlich am entsprechenden Standort nicht infrage, ist der Einbau von Ölheizungen auch über 2026 hinaus erlaubt. Das Gleiche gilt für Hybridheizungen, die neben Heizöl auch auf erneuerbare Energiequellen setzen.
Grundsätzliche Einflussfaktoren auf den Heizölpreis

Erdöl wird an internationalen Rohstoffbörsen gehandelt. Einfluss auf die Preisentwicklung nehmen das weltweite Angebot und die weltweite Nachfrage sowie die Förder- und Verarbeitungskapazitäten. Hinzu kommen die Entwicklung des Dollarkurses, der Einfluss der Finanzmärkte sowie geopolitische Themen. Der Preis für Rohöl und der Preis für Heizöl hängen sehr eng zusammen. Fallen die Preise für Rohöl, dann sinken in der Regel auch die Preise für Heizöl. Dazu kommen regionale Schwankungen beim Heizölpreis. Abweichungen von einigen Cent pro Liter sind durchaus möglich.


Heizöl im Preisvergleich mit anderen Energieträgern

Legt man die Brennstoffkosten zugrunde, platziert sich Heizöl mit 6,2 Cent pro Kilowattstunde (kWh) zwischen Pellets (4,8 ct/kWh) und Erdgas (6,35 ct/kWh). Die Preise für Heizstrom bilden mit rund 18 ct/kWh die einsame Spitze (Stand April 2021). Im Hinblick auf die Versorgungslage für die Zukunft lässt sich sagen, dass die weltweiten Ölreserven, die nach heutiger Technologie wirtschaftlich erschlossen werden können, bei über 200 Mrd. Tonnen liegen. Hinzu kommen in Zukunft außerdem bezahlbare und CO2-neutrale Brennstoffe. Die sogenannten E-Fuels sind heute zwar bereits herstellbar, aber noch sehr kostenintensiv.

Der jährliche weltweite Verbrauch beträgt aktuell etwa 4,9 Mrd. Tonnen. Bereits heute wächst das Angebot an Erdöl schneller als die Nachfrage. Nach Einschätzung von Marktbeobachtern wird sie mittelfristig zurückgehen. Gründe hierfür sind Fortschritte bei der Energieeffizienz und bei der Elektromobilität. Aber auch das weitreichende Verbot der Ölheizung, die hohe Austauschprämie für Ölheizungen und der weiter steigende Anteil erneuerbarer Energien werden zukünftig für einen Rückgang der Heizölnachfrage sorgen.
(Quelle: depi.de / Verivox.de)


So setzt sich der aktuelle Heizölpreis zusammen

Der Preis für Heizöl besteht aus dem sogenannten Produktpreis, der Energie- und Mehrwertsteuer sowie dem Deckungsbeitrag des Mineralölhandels. Bei einem Preis von 62,35 Cent pro Liter im April 2021 entfielen damit etwa 35,58 Cent auf den Einkaufspreis an den Ölmärkten, 16,18 Cent auf Steuern sowie 10,59 Cent auf den Deckungsbeitrag des Mineralölhandels sowie 7,9 Cent auf die CO2-Abgabe. Interessant bei den Steuern: Die Energiesteuer beträgt 6,14 Cent pro Liter, egal wie hoch der Heizölpreis gerade ist.


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Quelle: Bosch Thermotechnik | Statista

 
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